Rüstwagen

RW-Schiene

1.Generation

 

1968 nahm in Frankfurt am Main die erste U-Bahn-Strecke ihren Betrieb auf. Bis dahin hatten die Stadtwerke bei Straßenbahnunfällen und -entgleisungen mit ihrem "Hilfsgerätewagen", einem Büssing/Metz RKW 10, der noch heute im Frankfurter Verkehrsmuseum zu sehen ist, selbst Hilfe geleistet. Mit Inbetriebnahme der U-Bahn ging der Auftrag zur Hilfeleistung an die Feuerwehr über.

 

1970 baute die Frankfurter Firma Berger mit Schörling auf einem Magirus-Fahrgestell den ersten RW-Schiene weltweit.  Das Fahrzeug ging an die Berufsfeuerwehr Frankfurt. 1972 folgte ein zweites, annähernd baugleiches Fahrzeug.

 

Nach seiner Außerdienststellung ging das Fahrzeug ins Deutsche Feuerwehrmuseum Fulda, stand aber nie in der Ausstellung, sondern wurde in der Depothalle verwahrt.

 Nach Gründung des FGMV e.V. wurde das Fahrzeug durch Vereinsmitglieder in einvernehmlicher Absprache mit dem DFM nach Frankfurt zurückgeholt.

 

Das Fahrzeug ist nun in unserer Depothalle im Florianweg untergebracht und soweit als möglich wieder mit Beladung versehen worden, jedoch nicht fahrbereit.  Es befindet sich technisch in einem beklagenswerten Zustand. Geldspenden und mutige Schrauber sind uns daher noch gleichermaßen herzlich willkommen!

 

Wir bedanken uns bei der Firma Magirus, die uns einen Satz neuer LKW-Batterien stiftete.

 

Wer sich genauer über die Geschichte der Frankfurter RW-Schiene informieren möchte, kann weitere interessante Details in der "Museums-Depesche", Ausgabe 4, nachlesen.

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